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INTERVIEW

 

 

Jens Brockerhof Sosein

 

 

PLATZ GENOMMEN BEI JENS BROCKERHOF
IM RESTAURANT SOSEIN

 

Der zu teuer werdende Verschleiß an Tennisbällen hat Jens Brockerhof als Jugendlicher an das Kochen geführt. Seine Eltern haben ihm damals nahegelegt, sich nach einem Nebenjob umzusehen – zur Kostenbeteiligung an seiner teuer werdenden Karriere als Tennisprofi. In einem Nürnberger American Diner, in dem auch seine Schwester schon jobbte, begann er als Spüler und wurde schnell zum „Vorbereiter“ und Burgerbrater befördert. Der Beginn einer Leidenschaft für das Kochen und den kreativen Umgang mit Lebensmitteln. Heute ist Jens Brockerhof Geschäftsführer eines Gastronomiebetriebes zu dem ein Cateringservice gehört, aber auch das Sternerestaurant „Sosein“ und die Patisserie „Tafelzier“.
Freifrau: Allein gute Küche macht keine glücklichen Gäste. Man muss auch ein guter Gastgeber sein. Das ist eine Doppelaufgabe, die es zu bewältigen gilt. Welches ist ihr Erfolgsgeheimnis?
Brockerhof: Tatsächlich ist es der schönste Lohn für uns, zu

 
sehen, wie glücklich wir Menschen mit unseren Produkten und unserer Gastfreundschaft machen können. Die Liebe zu guten Produkten und zu unseren Gästen ist der größte Motivator. Ich glaube, dass man als Gastronom ein hohes Maß an Großzügigkeit mitbringen muss. An erster Stelle muss die Zufriedenheit stehen – von unseren Gästen und von unseren Mitarbeitern. Natürlich muss der Betrieb auch wirtschaftlich sein, aber wenn alle zufrieden sind, dann muss der wirtschaftliche Erfolg eine zwangsläufige Schlussfolgerung daraus sein.
Freifrau: Das Sosein folgt einem klaren und konsequent umgesetzten Gesamtkonzept. Diesem Konzept könnte man die Überschrift „Alles zu seiner Zeit“ geben. Wie würden Sie selbst die Philosophie Ihres Restaurants beschreiben?
Brockerhof: Wichtig ist uns, Spitzenqualität auf dem Teller und im Glas anzubieten – in einem zeitgemäßen, lockeren und entspannten Ambiente. Unsere Gäste sollen das Gefühl haben, bei uns zu Hause zum Essen eingeladen zu sein und nicht in einem anonymen Restaurant. Dazu gehört natürlich auch absolute Produktqualität und Kenntnis über Hersteller, Produzenten und Herkunft.

 

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Tafelzier

 

 

„An erster Stelle muss die Zufriedenheit stehen – von unseren Gästen und von unseren Mitarbeitern“

JENS BROCKERHOF

 

 

Freifrau: Woher nahmen Sie die Inspiration für dieses Konzept? Gab es Stationen in Ihrem Leben, die Sie besonders geprägt haben und Sie zu diesem Konzept führten?
Brockerhof: Der Wunsch ein Restaurant in der Spitzenkategorie zu betreiben war schon seit meiner Ausbildung Ziel und Wunsch. Gemeinsam mit unserem Küchenchef Felix Schneider und unserem Architektur- und Design Studio “toc design” haben wir zunächst sehr lange über unsere Leidenschaft und Ansätze einer modernen Gastronomie gesprochen. Für uns sind viele Trends der letzten Jahre Schritte in eine falsche Richtung – wir wollen weder „Viel für Wenig“, noch wollen wir zu hohen Fleischkonsum unterstützen und wir wollen auch nicht alles zu jeder Zeit anbieten können. Für uns sind Wertschätzung für unsere Rohstoffe und Produkte sowie ein nachhaltiger Umgang mit diesen ganz besonders wichtig.

 
Freifrau: Wie sind Sie bei der Umsetzung Ihres Gesamtkonzepts auf die Stühle der Freifrau Sitzmöbelmanufaktur aufmerksam geworden und weshalb haben Sie sich für unsere Stühle entschieden? 
Brockerhof: Unser Inneneinrichter toc.design hat mir einige potentielle Fabrikate und Hersteller vorgelegt. Bei der Bemusterung haben wir uns aufgrund der hochwertigen Verarbeitung und des tollen Designs sehr schnell für Freifrau entschieden.
Freifrau: Mit Ihrem neuen Projekt, der Patisserie Tafelzier, die im Mai eröffnete, haben Sie sich einen Wunsch erfüllt. Auch diesen Gastraum haben Sie mit den Sitzmöbeln der Freifrau Sitzmöbelmanufaktur ausgestattet. Das freut uns sehr. Was hat Sie dazu bewogen? 
Brockerhof: Zum einen bin ich seit dem Projekt Sosein ein großer Fan der Firma Freifrau. Ich habe die Stühle auch bei mir privat. Zum anderen bekommen wir im Restaurant regelmäßig Feedback von unseren Gästen, dass die Stühle ausgesprochen bequem sind. Somit war schnell klar, dass wir auch im Tafelzier wieder auf die bewährte Qualität vertrauen. Diesmal mit einer tieferen Ausführung mit filigranem Drahtgestell.

 

Lieber Herr Brockerhof, vielen Dank für Ihre Zeit und das interessante Gespräch!

 

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